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AHV-Zweigstellen

IV-Leistungen für Arbeitgebende

IV-Leistungen für Arbeitgebende

Die IV ist für Arbeit­gebende die wichtigste Partnerin für Prävention und berufliche Eingliederung. Wir unterstützen rasch und unkompliziert.

Prävention

Früh­erfassung durch Arbeit­gebende

Prävention ist wichtig, damit aus Krankheit nicht Invalidität wird. Je früher Arbeit­gebende bei gesund­heitlichen Problemen die IV-Spezialistinnen und -Spezialisten kontaktieren, desto grösser ist die Chance, dass es nicht zur Kündigung kommt. 

Arbeit­gebende haben die Möglichkeit der Früh­erfassung. Dafür steht ein Online Formular zur Verfügung. Die Meldung für Früh­erfassung ist bei der IV-Stelle des Wohn­kantons des Mitarbeitenden einzureichen. Diese klärt schnells­möglichst ab, ob die IV mit Leistungen unterstützen kann und eine IV-Anmeldung angezeigt ist. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter muss über die Meldung informiert werden. Die IV-Anmeldung muss die versicherte Person selbst einreichen.

Direktwahl für Arbeitgeber-Fragen

Wir informieren und beraten Zürcher Arbeitgebende unkompliziert am Telefon. 

Arbeitsplatzerhalt

Früh­intervention

Die ersten sechs Monate nach Eingang der IV-Anmeldung sind eine Chance, wenn die Stelle noch vorhanden ist. Wir können nämlich rasch und unkompliziert mit Leistungen unter­stützen, um die Situation am Arbeits­platz zu verbessern. Ziel dieser «Früh­interventions­phase» ist es, die krankheits­bedingte Kündigung zu verhindern. Es handelt sich um Mass­nahmen, die leicht durch­führ­bar, kosten­günstig und wirkungs­voll sind. Während der Frühintervention besteht kein Anspruch auf IV-Taggelder. 

Beispiele dafür sind die Anpassung des Arbeits­platzes, Umschulungen oder ein Job Coaching bei psychischen Problemen. Ein Job Coach unterstützt die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter und entlastet Vorgesetzte und Team.

Neustart nach Krankheit

Eigene Mitarbeitende integrieren

Ist die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter psychisch erkrankt und längere Zeit am Arbeits­platz ausgefallen, erfolgt der Auf­bau der Arbeits­fähigkeit schrittweise. Die frühe Wieder­einbindung in das Unternehmen kann hilfreich sein.

Die IV-Stelle unterstützt auf mehreren Ebenen, wenn der Wieder­einstieg im bisherigen Unternehmen möglich ist. Diese Leistung nennt sich WISA und kann folgendes beinhalten:

  • Beratung und Begleitung durch einen IV-Job Coach
  • gegebenenfalls Anspruch auf IV-Tag­gelder
  • Aufwands­entschädigung von bis zu 100 Franken pro Tag an Arbeit­gebende

Neu­anstellung mit kostenloser Probe­zeit

Ein Arbeits­versuch erlaubt Arbeit­gebenden, sich vor Vertrags­abschluss von der Leistungs­fähigkeit einer IV-Kundin oder eines IV-Kunden zu über­zeugen. An einer Fest­anstellung interessierte Arbeit­gebende und durch die IV-Stelle vermittelte Mitarbeitende können sich während maximal sechs Monaten kennen­lernen. Arbeit­gebende sind nicht durch einen Arbeits­vertrag gebunden. Die IV-Kundin oder der IV-Kunde erhält anstelle eines Lohnes IV-Tag­gelder oder weiterhin eine Rente.

Während des Arbeits­versuchs besteht kein Arbeits­verhältnis nach Obligationen­recht. Es gelten jedoch einzelne Bestimmungen des Arbeits­vertragsr­echts wie zum Beispiel Sorgfalts- und Treue­pflicht, Befolgung von Anordnungen und Weisungen, Frei­zeit und Ferien. Für von der IV-Kundin, dem IV-Kunden verursachte Schäden haftet die IV gemäss den arbeits­vertrags­rechtlichen Bestimmungen.

Die IV-Kundin oder der IV-Kunde ist keiner allfälligen Kranken­tag­geld-Versicherung des Einsatz­betriebes unterstellt. Bei Anspruch auf IV-Tag­geld wird dieses im Krank­heits­fall während längstens 30 Tagen weiter­gewährt. Der Schutz für Unfälle richtet sich nach dem Unfall­versicherungs­gesetz und ist analog Praktikanten oder Volontärinnen durch die Arbeit­gebenden vorzunehmen.

Einarbeitungszuschüsse

Finanzielle Unter­stützung bei Fest­anstellung

Wir bezahlen Arbeit­gebende nach der Fest­anstellung einer IV-Kundin, eines IV-Kunden bis zu sechs Monaten Ein­arbeitungs­zuschüsse. Diese übernehmen wir, wenn die Ein­führung krankheits­bedingt mehr Zeit als üblich verlangt. Vielleicht ist auch noch ein Fach­kurs not­wendig, der gegebenen­falls über­nommen werden kann.

Die Höhe der Einarbeitungs­zuschüsse richtet sich nach dem Aufwand der Arbeit­gebenden und der Leistungs­fähigkeit des Arbeit­nehmenden und ist begrenzt auf höchstens 407 Franken pro Tag.

Dank der Einarbeitungs­zuschüsse ist eine sorgfältige und nachhaltige Einführung in das neue Aufgaben­gebiet möglich. Die Produktivität kann schritt­weise erhöht werden.

Offene Stellen können via Online-Formular oder per E-Mail gemeldet werden. Wir schicken die passenden Dossiers.

Personalvermittlung

Bereit für den Wieder­einstieg

Glücklicher­weise haben die meisten Krank­heiten einen positiven Verlauf und wir können mit unseren Kundinnen und Kunden die Stellen­suche angehen. Die IV-Stelle ist eine professionelle und kostenlose Personal­vermittlung. Wir vermitteln Arbeit­gebenden nur Bewerberinnen und Bewerber, die zum Stellen­profil passen. Wir kennen jede Kandidatin, jeden Kandidaten persönlich. So stellen wir sicher, dass die Anforderungen des Unternehmens erfüllt werden können. Und mehr noch: Wir unterstützen während der Einarbeitungs­phase beratend und auch finanziell.

Vier gute Gründe für unsere Personal­vermittlung

  • Bis zu 6 Monate kosten­lose Probe­zeit: Wenn Unsicher­heit zur Eignung besteht, ist es möglich, mit einem Arbeits­versuch zu starten. Dieser hat den Charakter einer verlängerten Probe­zeit. Er dauert bis zu sechs Monate und ist kostenlos für Arbeit­gebende.
  • Entschädigung des Mehr­aufwands: Es kommt zur Fest­anstellung, doch es ist absehbar, dass die Einarbeitung krankheits­bedingt länger dauern wird. Dann können wir bis zu sechs Monate mit Einarbeitungs­zuschüssen finanziell ent­lasten. So kann die Leistung Schritt für Schritt erhöht werden.
  • Wir begleiten nach der Vermittlung: Wir vermitteln nicht nur, sondern begleiten während der Einarbeitungs­phase. Wir sind bei Fragen und Problemen für Vorgesetzte und Mitarbeitende da. So gelingt der Wieder­einstieg nach Krankheit oder Unfall nachhaltig.
  • Kein Risiko bei gesund­heitlichem Rück­fall: Wir sichern für Arbeit­gebende bei Anstellung einer IV-Kundin, eines IV-Kunden das gesund­heitliche Risiko für drei Jahre ab. Kommt es innert drei Jahren erneut zu einer Arbeits­unfähigkeit, prüfen wir die Kosten­beteiligung für eventuelle Beitrags­erhöhungen. 

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