Kontakt

Sie haben eine Frage an die SVA Zürich? Wir sind für Ihre Anliegen da, von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 17 Uhr.

Kontaktformular

Haben Sie eine Frage?

Kontakt

SVA Zürich

Röntgenstrasse 17

Postfach

8087 Zürich

Tel 044 448 50 00

info@svazurich.ch

Montag bis Freitag:

08.00 bis 17.00 Uhr

AHV-Zweigstellen

Produkte und übertragene Aufgaben

Produkte und übertragene Aufgaben

Die SVA Zürich vereint sieben Sozial­versicherungen unter einem Dach. Die bekanntesten sind AHV und IV. Wir stellen alle Leistungen und Auf­gaben vor.  

AHV

Alters- und Hinterlassenen­versicherung

Die AHV zahlt Alters­renten für Frauen und Männer im Renten­alter sowie Hinterlassenen­renten für Witwen, Witwer und Waisen. Unter bestimmten Voraus­setzungen zahlt sie auch Hilflosen­entschädigungen und leistet Beiträge an Hilfs­mittel.

IV

Invaliden­versicherung 

Bei Kindern und Jugendlichen finanziert die IV medizinische Mass­nahmen, und sie begleitet die erst­malige berufliche Aus­bildung. Wenn die Arbeits­fähigkeit von Erwachsenen durch Krank­heit oder Unfall ein­geschränkt ist, unter­stützt die IV mit Eingliederungs­mass­nahmen, Arbeits­vermittlung und Hilfs­mitteln. Die IV berät Arbeit­geber zur Prävention, und sie fördert die Eingliederung auch finanziell. Wenn die Eingliederung aufgrund der Diagnose aus­geschlossen werden muss, folgt die Renten­prüfung. Bei erhöhtem Pflege­aufwand kennt die IV die Hilflosen­entschädigung und den Assistenz­beitrag für das Wohnen zu Hause.

EL

Ergänzungsleistungen zur AHV / IV

Wer eine AHV- oder IV-Rente bezieht und in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, hat unter bestimmten Voraus­setzungen Anspruch auf Ergänzungs­leistungen. Diese garantieren Rentnerinnen und Rentnern ein gesetzlich fest­gelegtes Mindest­einkommen. Für die Ergänzungs­leistungen sind die Gemeinden zuständig. Diese können das komplexe Geschäft aber der SVA Zürich über­tragen. Die Anmeldung für Ergänzungs­leistungen nimmt immer die Gemeinde entgegen.

EO

Erwerbs­ersatz für Dienst­leistende

Wer Dienst leistet in der Schweizerischen Armee, im Zivil­schutz, im Rot­kreuz­dienst oder im Zivil­dienst, hat Anspruch auf Erwerbs­ausfall­entschädigung – den Erwerbs­ersatz. Wer Dienst leistet, erhält eine Melde­karte. Diese gilt auch als EO-Anmeldung. Angestellte über­geben die Karte der Arbeit­geberin oder dem Arbeit­geber. Wenn diese während der Dienst­zeit den Lohn weiter­bezahlt, geht die Entschädigung an die Arbeit­gebenden. 

Corona-Entschädigung

Der Bundes­rat hat Entschädigungen eingeführt, um die wirt­schaft­lichen Folgen der Mass­nahmen zur Bekämpfung des Corona­virus abzufedern. Anspruch auf Corona-Entschädigung haben unter bestimmten Voraus­setzungen Selbständig­erwerbende, Arbeit­gebende, Angestellte und Angestellte in arbeitgeber­ähnlicher Funktion im Event­bereich sowie ihr mit­arbeitender Ehe­partner oder eingetragener Partner.

MSE

Mutterschaftsentschädigung 

Erwerbs­tätige Frauen haben Anspruch auf 14 Wochen Mutterschafts­urlaub. Als Entschädigung für den Verdienst­ausfall erhalten sie 80 Prozent des durch­schnittlichen früheren Erwerbs­einkommens bis zum Erreichen des maximalen MSE-Tages­satzes. Dafür müssen sie unmittelbar vor der Geburt des Kindes mindestens neun Monate in der AHV versichert gewesen sein und davon mindestens vier Monate erwerbs­tätig.

Familienzulagen

Kinder- und Ausbildungszulagen

Die Familien­zulagen sollen die finanzielle Mehr­belastung durch Kinder teil­weise aus­gleichen. Zulagen erhalten Arbeit­nehmende, Selbständig­erwerbende und Nicht­erwerbs­tätige. Bis zum 16. Altersjahr erhalten die Eltern eine Kinder­zulage. Diese wird von der Ausbildungs­zulage abgelöst. Ausbildungs­zulagen können für Kinder in Aus­bildung bis zum 25. Altersjahr bezogen werden. Die Kosten für die Familien­zulagen für Nicht­erwerbs­tätige trägt der Kanton. Arbeit­gebende und Selbständig­erwerbende finanzieren die Zulagen solidarisch mit Beiträgen an die Familien­ausgleichs­kasse.

Prämienverbilligung

Beitrag für die obligatorische Krankenversicherung

Wer in der Schweiz wohnt, muss in der Kranken­versicherung grund­versichert sein. Das Haus­halt­budget von Personen mit wirtschaftlich bescheidenen Mitteln wird mit der Prämien­verbilligung ent­lastet. Die Prämien­verbilligung für Personen mit Sozial­hilfe oder mit Ergänzungs­leistungen entspricht betrags­mässig der regionalen Durchschnitts­prämie. Die individuelle Prämien­verbilligung (IPV) wird aufgrund der Steuer­faktoren zugesprochen. Die SVA Zürich ermittelt die Anspruchs­berechtigten auf­grund der Steuer­faktoren. Die Auszahlung der Prämien­verbilligung erfolgt aus­schliesslich an die Kranken­versicherer.

Weitere Aufgaben

Rückerstattung der CO₂-Abgabe an Firmen

Der Bund erhebt eine Lenkungs­abgabe auf fossilen Brenn­stoffen. Die Rück­verteilung des Abgabe­ertrags an die Wirtschaft erfolgt durch die Ausgleichs­kassen. Auf Bundes­ebene ist das Bundesamt für Umwelt zuständig für die CO₂-Abgabe. 

Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich

Der Berufs­bildungs­fonds soll im Kanton Zürich Anreize für Unter­nehmen schaffen, Lehr­stellen anzubieten. Die Familien­ausgleichs­kassen ziehen die Beiträge ein. Der kantonale Berufs­bildungs­fonds soll sicher­stellen, dass auch Arbeit­gebende, die keine Lernenden aus­bilden, einen Beitrag an die Berufs­bildung leisten.

Kontakt

Footer