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AHV-Zweigstellen

IV-Leistungen für Jugendliche

IV-Leistungen für Jugendliche

Wir unterstützen Jugendliche bei der Berufs­wahl und ihrer Erst­ausbildung, wenn gesundheitliche Probleme den Einstieg ins Arbeits­leben erschweren.

IV-Berufsberatung

Kurz erklärt

Wir beraten und begleiten Jugendliche bei der Berufs­wahl. Die Berufs­beraterinnen und –berater der SVA Zürich haben alle eine Zusatz­ausbildung. Sie wissen, welche Tätigkeiten und welches Arbeits­umfeld für Jugendliche, insbesondere in Bezug auf ihr spezifisches gesundheitliches Handicap, geeignet sind. Die IV-Berufs­beratung ergänzt den Berufs­wahl­prozess im Rahmen der Schule, ersetzt diesen aber nicht. 

Was macht die IV-Berufs­beraterin konkret?

Die Berufs­beraterin oder der Berufs­berater nimmt sich viel Zeit für das persönliche Gespräch mit den Jugendlichen und Eltern. Es geht darum, die Erwartungen und Wünsche der Jugendlichen kennen­zulernen, wir fragen nach ihren Stärken und Interessen. Um ein möglichst umfassendes Bild von unseren jugendlichen Kundinnen und Kunden zu bekommen, führen wir Eignungs­abklärungen durch und können auch standardisierte psychologische Tests einsetzen. Wir nutzen auch die Möglichkeit der Schnupper­lehre für den Realitäts-Check. Vorausgesetzt, die oder der Jugendliche und die Eltern sind damit einverstanden, tauschen wir uns im Berufs­findungs­prozess mit den Lehr­personen, schulischen Heil­pädagogen oder weiteren involvierten Fach­personen aus. Nach dem persönlichen Erst­gespräch führen wir den Kontakt oftmals telefonisch oder per E-Mail weiter und stehen für Fragen oder einen Austausch zur Verfügung. Der abschliessende Entscheid für die Berufs­wahl berücksichtigt folgende Aspekte: gesundheitliche Einschränkungen, Leistungs­potenzial, persönliche Interessen und das Arbeits­platz­angebot nach Lehr­abschluss.

Wenn immer möglich, erfolgt die Erst­ausbildung im ersten Arbeits­markt und die oder der Jugendliche sucht auf dem regulären Lehr­stellen­markt einen Ausbildungs­platz. Bei der Erst­ausbildung im geschützten Rahmen schlagen wir einen geeigneten Ausbildungs­betrieb aus unserem Netz­werk vor.

Ausbildungs­begleitung

Der Übertritt von der Schule in die Berufs­welt ist herausfordernd. Lehr­betrieb und Berufs­schule stellen Anforderungen. Das ist für Jugendliche unterschiedlich anspruchs­voll. Wenn psychische Probleme dazu­kommen, kann die Situation belastend werden. Es kommt zu Schwierig­keiten im Lehr­betrieb, oft lassen auch die Schul­leistungen nach. Da kann ein Coach unterstützen, vermitteln und entlasten. Die oder der Ausbildungs­begleitende (Coach) unterstützt während der Erst­ausbildung, damit diese erfolgreich abgeschlossen wird und anschliessend der Sprung ins Arbeits­leben gelingt.

Erstausbildung mit IV-Unterstützung

Kurz erklärt

Finanzielle Unter­stützung bei der Erst­ausbildung ist möglich, wenn gesundheitliche Probleme zu Mehr­kosten von mindestens 400 Franken im Jahr führen.

Voraus­setzungen

Diese Voraus­setzungen müssen erfüllt sein:

  • von der IV anerkannte gesundheitliche Einschränkung
  • obligatorische Schulzeit abgeschlossen
  • noch nie erwerbstätig gewesen

Leistung

Als erstmalige berufliche Ausbildungen gelten:

  • Berufs­lehren: eidgenössische berufliche Grund­bildung mit Abschluss EFZ oder EBA und Praktische Ausbildung PrA nach INSOS
  • Mittel­schule oder Fach­mittel­schule
  • Fach­hoch­schule oder Hoch­schule
  • Vorbereitung auf Hilfs­arbeit oder Tätigkeit in einer IV-Institution

Sofern aus gesund­heitlichen Gründen während der Aus­bildung kein oder nur ein reduziertes Einkommen ausgerichtet werden kann, erhalten junge Erwachsene ab 18 Jahren während der erstmaligen beruflichen Aus­bildung IV-Taggelder. Ob ein Anspruch auf ein IV-Tag­geld besteht, prüft die IV-Berufs­beratung.

Anmeldung

Wer die IV-Unterstützung für die Erst­ausbildung beanspruchen möchte, füllt das Formular Anmeldung für Minderjährige aus. Das ausgefüllte Formular ist bei der IV-Stelle des Wohn­kantons einzureichen.

Weitere Informationen

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