SVA Zürich übernimmt für 94 Gemeinden die Überbrückungsleistungen

SVA Zürich übernimmt für 94 Gemeinden die Überbrückungsleistungen

Wer kurz vor der Pensionierung arbeits­los und aus­gesteuert wird, konnte bisher nur Sozial­hilfe beantragen. Das ändert sich per 1. Juli 2021 mit der Ein­führung der Über­brückungs­leistungen.

16. Juni 2021

Perspektive für ältere Arbeitslose: wer mit 60 oder älter ausgesteuert wird, erhält unter bestimmten Voraussetzungen Überbrückungsleistungen bis zur Pension.
Perspektive für ältere Arbeitslose: wer mit 60 oder älter ausgesteuert wird, erhält unter bestimmten Voraussetzungen Überbrückungsleistungen bis zur Pension.

Die Sorgen bei einem Stellenverlust kurz vor dem Renten­alter sind gross. Was passiert, wenn ich keine neue Stelle finde? Was mache ich, wenn mein Anspruch auf Tag­gelder der Arbeits­losen­versicherung endet? Wie finanziere ich dann meinen Lebens­unterhalt?

Bisher blieb den Betroffenen nur der Gang aufs Sozial­amt. Genau hier setzen die Über­brückungs­leistungen für ältere Arbeits­lose (ÜL) an. Überbrückungs­leistungen sichern ausgesteuerten, erwerbs­losen Personen nach dem 60. Altersjahr in der Regel bis zur Pensionierung ein Mindest­einkommen. Die Höhe der Überbrückungs­leistungen wird individuell berechnet. Dabei orientiert sich die Berechnung stark an jener der Ergänzungs­leistungen.

SVA Zürich ist zuständig für 94 Gemeinden

Im Kanton Zürich sind die Durch­führungs­stellen für Ergänzungs­leistungen zur AHV/IV zuständig für die neue Leistung. Diese Stellen befinden sich bei der Wohn­gemeinde. Im Kanton Zürich können die Gemeinden die Durch­führung der SVA Zürich übertragen. Per 1. Juli 2021 übernimmt die SVA Zürich diese Aufgabe für 94 Gemeinden. Detaillierte Informationen zu den Anspruchs­voraus­setzungen, zur Berechnung und zur Anmeldung sind auf der Web­seite der SVA Zürich zu finden. 

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