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Gleichstellung in der Sprache

Was wir sagen oder schreiben – und die Art wie wir es tun – trans­portiert unsere Haltung. Wir begegnen allen Menschen respekt­voll und freundlich. Wir begegnen allen gleich, unanhängig ihrer Herkunft, ihrer Bildung, ihres Alters, ihrer Religion und unabhängig des Geschlechts.

Unsere Standards

Wie geht zeitgemässes Gendern? Wir nehmen es vorweg: Allen recht getan, ist nicht möglich. Nicht für die SVA Zürich. Für viele unserer Kundinnen und Kunden ist Deutsch eine Fremd- oder Zweit­­sprache. Unser Anspruch ist es, Sozial­versicherungen für alle unsere Stake­holder-Gruppen verständlich und leicht zugänglich zu machen. Wir verzichten deshalb in der internen und in der externen Kommunikation auf den Einsatz von Genderstern und Gender-Doppel­punkt. Sie machen das Lesen komplizierter.  

Gendern in der SVA Zürich

Wir machen beim Schreiben (und Reden) entweder deutlich, dass Frauen und Männer gemeint sind, oder wir verwenden Formulierungen, die beide Geschlechter umfassen. Wichtig: Die Begriffe müssen leicht verständlich und für unsere Kundinnen und Kunden geläufig sein.

Best practice

Richtig ist:
‹Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber›, ‹Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter› oder ‹Arbeitgebende›, ‹Mitarbeitende›.

So bitte nicht:
MitarbeiterInnen oder Autofahrer/innen
Mitarbeiter*innen oder Mitarbeiter:innen
die Arbeitgebende
der Mitarbeitende

Ausnahmen bestätigen die Regel

  • In der juristischen Fach­sprache wird zum Beispiel grund­sätzlich vom ‹Arbeitgeber› gesprochen. Damit ist eine juristische Kategorie gemeint.
  • Bei langen Aufzählungen geht die Gleich­berechtigung der Geschlechter zulasten der Verständlichkeit. In solchen Fällen entscheidet der gesunde Menschen­­verstand. Da brauchen wir einfach etwas Toleranz.
  • Bei engen Platz­verhältnissen (z.B. Stellen­­inserate) können Abkürzungen vorkommen (der/die Kunden­berater/in).