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AHV-Zweigstellen

Ergänzungsleistungen

Ergänzungsleistungen

Ergänzungs­leistungen helfen dort, wo AHV- oder IV-Rente die minimalen Lebens­kosten nicht decken. Im Kanton Zürich werden sie Zusatz­leistungen genannt.  

Sinn und Zweck

Ergänzungs­leistungen sind eine Versicherungs­leistung der AHV oder IV, keine Sozial­hilfe. Sie sichern AHV- und IV-Renten­berechtigten in bescheidenen Verhältnissen ein angemessenes Mindest­einkommen.  

Ergänzungs­leistungen umfassen haupt­sächlich zwei finanzielle Beiträge:

Wer hat Anspruch?

Voraus­setzungen

Stark vereinfacht erklärt, lässt sich der Anspruch auf Ergänzungs­leistungen folgender­massen berechnen: minus = Anspruch auf Ergänzungs­leistungen

Die wichtigste Voraus­setzung für den Bezug von Ergänzungs­leistungen ist der Anspruch auf eine AHV- oder IV-Rente oder auf ein IV-Tag­geld für mindestens sechs Monate. Zusätzlich müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: 

  • Wohn­sitz und tatsächlicher Aufent­halt in der Schweiz
  • Die anerkannten Ausgaben (z.B. Miet­zins, Heim­kosten) übersteigen die anrechenbaren Einnahmen (z.B. Renten­einkommen, Tag­gelder). Bei Ehe­paaren und eingetragenen Partner­schaften zählen sämtliche Einnahmen und das Vermögen von beiden Personen.
  • Für Heim­bewohnerinnen und –bewohner gelten spezielle Regelungen. Wenn es sich um ein kantonal anerkanntes Heim handelt, werden die Kosten für den Heim­aufenthalt als Ausgaben berücksichtigt. Der Anspruch auf Ergänzungs­leistungen kann rückwirkend ab Heim­eintritt geltend gemacht werden. Dafür muss die EL-Anmeldung innerhalb von 6 Monaten seit Heim­eintritt eingereicht werden.   
  • Ausländische Staats­angehörige (ausserhalb der EU/EFTA-Staaten) müssen eine gültige Aufenthalts­bewilligung haben und seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz leben.
  • Flüchtlinge oder Staatenlose müssen seit mindestens 5 Jahren in der Schweiz leben.

Der Anspruch auf Ergänzungsleistungen beginnt im gleichen Monat, in dem die Anmeldung eingereicht worden ist – sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind.   

Anspruch auf kantonale Bei­hilfen und Gemeinde­zuschüsse

Decken die Ergänzungs­leistungen zur AHV/IV die minimalen Lebens­kosten nicht, leistet der Kanton Zürich Beihilfen. Einige Gemeinden zahlen zusätzlich Gemeinde­zuschüsse. Diese Leistungen werden durch Steuer­gelder finanziert und sind stärker am individuellen Bedarf ausgerichtet.

Voraus­setzungen für kantonale Beihilfen:

  • Anspruch auf Ergänzungs­leistungen
  • Schweizerinnen und Schweizer sowie EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger, die in den letzten 25 Jahren insgesamt 10 Jahre im Kanton Zürich gewohnt haben, davon die letzten zwei Jahre ununterbrochen
  • Ausländische Staats­angehörige (ausser­halb der EU/EFTA-Staaten) müssen insgesamt 15 Jahre im Kanton Zürich gewohnt haben, davon die letzten zwei Jahre ununterbrochen
  • Das Vermögen liegt unter dem gesetzlichen Frei­betrag von CHF 37'500.00 für Allein­stehende oder CHF 60'000.00 für Ehe­paare.

Die Anspruchs­bedingungen für die kantonalen Beihilfen werden durch den Kanton und diejenigen für die Gemeinde­zuschüsse durch die Wohn­sitz­gemeinden geregelt.  

Kantonale Zuschüsse sind weitere Leistungen im Kanton Zürich. Reichen die Ergänzungs­leistungen nicht, die Heim­kosten zu decken, können bei der Wohn­gemeinde oder der Zuschüsse beantragt werden. Es gelten die gleichen Voraus­setzungen wie für kantonale Beihilfen.

Online-Rechner

Ergänzungsleistungen

Der Online-Rechner gibt eine Einschätzung, ob die Voraussetzungen für Ergänzungsleistungen erfüllt sind.

Leistung

Wie hoch sind die Ergänzungs­leistungen? 

Die jährlichen Ergänzungs­leistungen werden individuell berechnet. Die Höhe ist abhängig von der wirtschaftlichen Situation (Einnahmen, Vermögen, Ausgaben) und den persönlichen Verhältnissen (Zivil­stand, Kinder, Wohn­sitz­dauer im Kanton Zürich). Sie entspricht der Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen. 

Vergütung zusätzlicher Kosten

Bei der Berechnung der Ergänzungs­leistungen werden die regel­mässigen Einkünfte und Ausgaben berücksichtigt. Verschiedene, zusätzlich anfallende Kosten können bei der SVA Zürich oder der AHV-Zweig­stelle des Wohn­sitzes eingereicht werden.   

Die Kosten werden nur vergütet, wenn sie für die Anspruchs­berechtigten selbst sind und nicht von anderen Versicherungen (z.B. der Kranken­kasse, der IV oder der Unfall­versicherung) übernommen werden. Zudem muss eine ärztliche Verordnung vorliegen.  

Vergütung von Krankheits-, Behinderungs- und Zahnbehandlungskosten

Die Vergütung der zusätzlichen Kosten ist beschränkt:

Alleinstehende: CHF 25'000.00 / Jahr
Ehepaare: CHF 50'000.00 / Jahr
Vollwaisen: CHF 10'000.00 / Jahr
Heimbewohnerinnen und –bewohner: CHF 6000.00 / Jahr

Anmeldung

Vorgehen

Die Anmeldung für Ergänzungs­leistungen zur AHV/IV muss schriftlich erfolgen. Im Kanton Zürich sind die Gemeinden für die Ergänzungs­leistungen zuständig. Diese können die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung der Leistungen der SVA Zürich übertragen. 87 Gemeinden haben dies getan. Wer seinen Wohn­sitz in einer dieser 87 Gemeinden hat, sendet das ausgefüllte Formular an die SVA Zürich. Einwohnerinnen und Einwohner der übrigen Gemeinden senden ihre Anmeldung an die AHV-Zweigstelle ihres Wohn­sitzes.

Gemeinden bei der SVA Zürich

Die SVA Zürich betreut für 87 Gemeinden im Kanton Zürich die Ergänzungsleistungs­dossiers. Die Einwohnerinnen und Einwohner dieser Gemeinden wenden sich bitte direkt an die SVA Zürich.

Meldepflicht

Wer Ergänzungsleistungen erhält, ist verpflichtet, alle Änderungen mit Auswirkung auf den Anspruch zu melden. Mehr zur Meldepflicht

Weitere Informationen

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