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Corona-Entschädigung für Erwerbsausfall: Kurz erklärt

Corona-Entschädigung für Erwerbsausfall: Kurz erklärt

Corona-Entschädigung für Erwerbsausfall

Der Bundes­rat hat Ent­schädigungen eingeführt, um die wirt­schaftlichen Folgen der Massnahmen zur Bekämpfung des Corona­virus abzufedern.

Kurz erklärt

Wer hat Anspruch?

Anspruch auf  Corona-Entschädigung haben Selbständig­erwerbende, Arbeit­gebende und Angestellte unter bestimmten Voraus­setzungen in diesen Fällen:

  • Betriebs­schliessung: Selbständig­erwerbende, die auf­grund von Massnahmen von Bund oder Kanton ihren Betrieb schliessen mussten und dadurch einen Erwerbs­ausfall hatten.
    Hinweis: Auf eine Entschädigung für Erwerbs­ausfall wegen erheb­licher Einschränkung der Erwerbs­tätigkeit ohne angeordnete Betriebs­schliessung hat sich das Parla­ment im Rahmen des COVID-19-Gesetzes noch nicht fest­gelegt. Wir informieren, sobald Klar­heit besteht über Anspruch und Durch­führung.  
  • Veranstaltungs­verbot: Selbständig­erwerbende, deren Veranstaltung auf­grund von Mass­nahmen zur Bekämpfung des Corona­virus abgesagt wurde, von einer kantonalen Behörde nicht genehmigt wurde oder wegen Mass­nahmen auf Bundes­ebene nicht statt­finden konnte. Voraus­setzung ist ein Erwerbs­ausfall.
  • Ausfall der Fremdbetreuung für Kinder: Selbständig­erwerbende und Angestellte, die die Erwerbs­tätigkeit unter­brechen mussten, weil die Fremd­betreuung ihrer Kinder nicht mehr gewähr­leistet war. Wenn Angestellte weiter­hin ihren Lohn erhielten, geht die Corona-Entschädigung an die Arbeit­geberin oder den Arbeit­geber.
  • Quarantäne: Selbständig­erwerbende und Angestellte, die wegen ärztlich oder behördlich angeordneter Quarantäne die Erwerbs­tätigkeit unter­brechen mussten. Wenn Angestellte weiter­hin ihren Lohn erhalten, geht die Corona-Entschädigung an die Arbeit­geberin oder den Arbeit­geber.

Keine Entschädigung für Quarantäne nach Aufent­halt in Risiko­gebiet

Wer in ein Risiko­gebiet gereist ist und sich nach der Rück­kehr in die Schweiz in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Corona-Entschädigung. Ausnahme: Bei der Abreise stand das Gebiet noch nicht auf der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungs­risiko, und es war auch nicht offiziell angekündigt, dass es auf die Liste kommen würde. Das Bundes­amt für Gesund­heit passt die Liste laufend an.

Wie hoch ist die Entschädigung?

Für Selbständig­erwerbende beträgt die Entschädigung 80 Prozent des durch­schnittlichen AHV-pflichtigen Einkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens CHF 196.00 pro Tag. Basis für die Berechnung ist die aktuellste AHV-Beitrags­verfügung des Jahres 2019.

Für Angestellte beträgt die Entschädigung 80 Prozent des durch­schnittlichen AHV-pflichtigen Brutto­erwerbs­einkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens CHF 196.00 pro Tag.

Pro Tag ist nur eine Entschädigung (1 Tag­geld) möglich.

Wie wird die Entschädigung ausbezahlt?

Die Entschädigung wird grund­sätzlich monat­lich nach­schüssig ausbezahlt.

Anmeldeformulare für Mit­glieder der Ausgleichs­kasse der SVA Zürich

Welche Ausgleichs­kasse ist zuständig?

Zuständig für Fest­legung und Aus­zahlung der Entschädigung ist die Aus­gleichs­kasse, bei der die AHV-Beiträge auf dem massgebenden Einkommen abgerechnet worden sind. 

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